Ein halber Kreis über dem Couchtisch dimmt stufenlos, ein Daumen hoch ruft Arbeitslicht, ein flacher Stop hebt die letzte Aktion auf. Präsenz verhindert das abschaltende Timeout beim gemütlichen Filmabend. Tageslichtsensoren modulieren Farbe, damit Gesten nicht alles übersteuern. Mit Szenenregeln wird der Flur heller, wenn Einkaufstaschen erkannt werden, und bleibt nachts sanft, um niemanden zu blenden oder Schlafrhythmen zu stören.
Anwesenheitserkennung unterscheidet kurze Durchgänge von realer Nutzung. Das verhindert hektisches Heizen und spart Strom. Eine offene Hand nach unten signalisiert Kühlung, eine drehende Bewegung feinjustiert die Zieltemperatur. Fensterkontakte, CO₂-Sensoren und Bewegungsmuster ergänzen die Logik, damit Stoßlüften automatisch unterstützt wird. Wichtig ist weiche Hysterese, damit Systeme nicht schwingen, sowie klare Rückmeldungen, die zeigen, welche Anpassung gerade aktiv ist.
Beim Betreten setzt Musik dort fort, wo sie im Arbeitszimmer pausierte. Ein Wisch nach links wechselt Playlist, ein kreisender Zeigefinger trimmt Lautstärke präzise. TV reagiert auf Nähe, bietet Untertitel automatisch, wenn beim Kochen die Dunstabzugshaube rauscht. Mehrbenutzerregeln bevorzugen jene, deren Präsenz zuerst erkannt wurde, bleiben aber transparent, damit niemand überrascht wird. Alles funktioniert offline, Latenzen bleiben unmerklich kurz.